Die Arbeit im Weinberg

Handarbeit im Jahreslauf
 
 
Handarbeit und Landschaftspflege im Weinberg
Viele Handgriffe, Sorgfalt und Achtsamkeit prägen die Arbeit der Weinbauern im Jahreslauf

Die Arbeit der Weinbauern in den steilen Hängen und an den Terrassenlagen ist bis heute noch vorwiegend Handarbeit geblieben. Die aufwendige Pflege der Rebstöcke und die umweltschonenden Anbaumethoden sind auch ein wertvoller Beitrag zum Landschaftsschutz. Die Weinbauern verstehen sich daher vielfach auch als Landschaftsgärtner. Die kleingliedrige Struktur der Weinberge im Meraner Stadtgebiet, an den Weinhängen in den Gemeinden rund der Umgebung und vor allem im Vinschgau unterstreichen die landschaftlichen Reize dieser Region.

Die Handarbeit im Weinbau ist Zwiesprache mit der Natur im Jahreslauf. In den Wintermonaten erfolgt der Rebschnitt mit dem anschließenden Binden der Ruten an die Drähte. Im Frühjahr beginnen die Laubarbeiten, mit denen die Bauern den ganzen Sommer hindurch unfruchtbare Triebe und überschüssiges Laub entfernen, damit mehr Sonnenlicht zu den Trauben gelangt. Mit akribischer Sorgfalt wird Traube für Traube begutachtet. Die Menge der heranreifenden Trauben wird mehrmals während der Vegetationsphasen im Weinberg drastisch reduziert. Von Mitte September bis Mitte Oktober kann endlich die „Frucht“ der Arbeit geerntet werden. „Wimmen“ nennt man hierzulande die Weinlese. Danach legen die Bauern das Traubengut in die Hände des Kellermeisters, der das Werk im Weinkeller vollendet. Mit dem nächsten Winterschnitt und der Instandhaltung der Kletterhilfen für die Reben schließt sich der Jahreszyklus im Weinberg.

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